Neugotische Pieta

Frankreich, um 1850

Eine außergewöhnliche und monumentale neugotische Pietà, meisterhaft von Hand aus Holz geschnitzt und um 1850 in Frankreich entstanden. Die Skulptur zeigt die Jungfrau Maria, die den Leichnam Christi nach der Kreuzigung betrauert – eines der bewegendsten und bedeutendsten Motive der christlichen Kunst und Ausdruck tiefster Frömmigkeit und Erlösungshoffnung.

Mit außergewöhnlicher handwerklicher Präzision gearbeitet, verkörpert diese Skulptur die hohe Qualität französischer neugotischer Sakralkunst der Mitte des 19. Jahrhunderts. Die ausdrucksstarken Gesichter, der tief und fein geschnitzte Faltenwurf sowie die harmonische Gesamtkomposition werden durch die originale polychrome Fassung eindrucksvoll hervorgehoben und verleihen dem Werk eine außergewöhnliche plastische Wirkung.

Dank ihrer monumentalen Größe, der herausragenden Schnitzqualität und ihrer Seltenheit stellt diese Pietà ein bedeutendes Beispiel französischer religiöser Bildhauerkunst dar. Sie eignet sich gleichermaßen als Höhepunkt einer anspruchsvollen Sammlung sakraler Kunst wie auch als eindrucksvoller Blickfang in einem repräsentativen Interieur und verbindet tiefgreifende religiöse Symbolik mit zeitloser künstlerischer Schönheit.

Herkunft: Frankreich
Datierung: Um 1850
Stil: Neugotik
Material: Handgeschnitztes Holz mit originaler polychromer Fassung
Zustand: Guter altersgemäßer Zustand mit üblichen Gebrauchsspuren entsprechend Alter und Nutzung.
Maße: Höhe 110 cm; Breite 130 cm; Tiefe 54 cm.

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Charakteristiken

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